Emil Max Sommer
- 1897 bis 1900 Lehre als Eisendreher bei
Seidel & Naumann in Dresden
- Wanderjahre in Thüringen und Bayern
- Rückkehr nach Wilthen und Arbeit als
Kupferschmiedegeselle bei Hünlich
- Eröffnung einer Fahrrad- und Nähmaschinenhandlung
- Bau von Fahrradständern mit wenig Erfolg
- Zuwendung zur Fabrikation des Rucksacks, den er auf
der Wanderschaft
kennenlernte, dazu wurde 1907 eine
Werkstatt an das Wohnhaus angebaut

100 Jahre SLM-Industrie Service GmbH
1907 |
Beginn der industriellen Produktion am heutigen Standort der SLM. Gründer: Emil Max Sommer.( 4. Mai 1883 - 5.2.1949) |
1908-1916 |
Weiterer Ausbau der Fabrik |
1917 |
Ankauf der Buschmühle in Neukirch |
1921 |
Umzug der gesamten Fa. Max Sommer nach Neukirch (heute: Trumpf Sachsen GmbH). |
1.6.1921 |
Gründung der Gebr. Augustin OHG (Offene Handelsgesellschaft) zunächst in der Schulstraße 8. Karl Gustav Augustin (08.03.1893 – 28.12.1949) Alwin Paul Augustin (26.07.1894 – 01.12.1947) |
1.4.1922 |
Anmietung der Fabrik-Räume der Fa. Max Sommer durch die Gebrüder Augustin inkl. aller Webstühle und Ausrüstung und Beginn der Weberei. |
1.1.1923 |
Vollzug des Kaufs und Eintragung ins Grundbuch. |
1924 |
Installation eines selbst konstruierten Kalanders |
1928 |
Aufstellung eines neuen Hochdruckdampfkessels |
1929 |
Beschäftigung von ca. 25 Mitarbeiter(innen) Beginn der Weltwirtschaftskrise |
1931 |
Konkurs der OHG Gründung einer Kommanditgesellschaft (KG), Augustin & Co. KG |
1931-1934 |
Gesundung der Firma |
1934 |
Bau des Ostflügels mit Büros, Lagerraum und Wohnung |
1936 |
Anbau für Lager- und Arbeiteraufenthaltsräume an den Ostflügel Grunderwerb durch Flächentausch mit Johann Albert Wagner. |
1937 |
Bau des Westfügels mit Lager- und Aufenthaltsräumen, |
1940 |
Abbruch des alten Schornsteins und Bau eines neuen, 30 m hohen Schornsteins |
16.6.1945 |
Johannes Paul (11.8.1911-12.9.1992) tritt offiziell in die Firma Augustin ein. Er war der Schwiegersohn von Gustav Augustin. |
1.1.1950 |
Johannes Paul wird Leiter der Augustin & Co. KG. Umfirmierung zur Augustin & Co. GmbH. Ab 30. November ist Johannes Paul Geschäftsführer. |
1950 |
Neuerrichtung der Shedhalle Beginn einer stetig wachsenden Produktion bis 1972 |
1962 |
Gebrauchsmuster der DDR „wasserdichtes, abwaschbares Gewebe“ Patent beim Deutschen Patentamt München |
1963 |
Warenzeichen beim Deutschen Patentamt München „AUCO“ |
1964-1972 |
Ausbau des Schornsteins auf 35m Höhe und Schaffung eines zweigeschossigen Stahl/Beton-Anaus am Ostflügel der Fabrik. Anschaffung moderner Webautomaten. Herstellung von über 150 verschiedenen Textilien wurden in den Kollektionen des Betriebes. Ausrüstung der Olympiamannschaften der DDR und BRD mit Fluggepäck aus Auco-Stoffen. |
30.4.1972 |
Zwangsverstaatlichung der Augustin & Co. KG. |
1.5.1972 |
Johannes Paul wird zum Werkdirektor „berufen“. Firmenbezeichnung: VEB AKATEX. |
1973 |
Johannes Paul erkrankt schwer. Christian Herzog übernimmt kommissarisch die Betriebsleitung. Der Sohn Hans-Peter Paul wird stellv. Betriebsleiter. |
1.1.1976 |
Eingliederung des VEB AKATEX als Werk III in den VEB WEKATEX Reichenbach/Vogtland. |
August 1978 |
Betrieb gehört als Werk III zum VEB VOWETEX Plauen im Kombinat Baumwolle. |
1990 |
Sehr desolater Zustand, da keine Erhaltung betrieben wurde. Reprivatisierung als Augustin GmbH Weberei und Kaschierwerk |
2.9.1993 |
Konkurs der Augustin GmbH Weberei und Kaschierwerk |